Über mich

Über mich

Wo komme ich her?
Geboren bin ich in Ellwangen an der Jagst, einer kleinen Stadt im Osten Baden-Württembergs. Dort habe ich 1983 mein Abitur gemacht.

Studiert habe ich in Freiburg, Genf (Schweiz), Washington, DC (USA) und Boston (USA). In den neunziger Jahren lebte ich in Berlin, danach in Essen, bevor wir im Jahre 2003 nach Düsseldorf gekommen sind. Hier sind wir heimisch geworden.

Was habe ich gelernt?
Ich bin – wie man so schön sagt – „von Hause aus“ Jurist, habe 1990 mein erstes und 1994 mein zweites juristisches Staatsexamen abgelegt. Mein Politikstudium habe ich schon 1988 an der Georgetown Universität mit einem „Master of Arts“ abgeschlossen. Von 1990-1992 habe ich an der Kennedy School der Harvard Universität den akademischen Grad eines „Master of Public Administration“ erworben; Schwerpunkt dieses Studiums waren die Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften.

Was habe ich beruflich gemacht?
Meine ersten beruflichen Stationen waren in der Politik. Nach meinem ersten juristischen Staatsexamen war ich im Sommer 1990 Mitarbeiter der SPD-Fraktion in der ersten (und letzten) freigewählten Volkskammer der DDR. Anfang der Neunzigerjahre war ich ein Jahr lang persönlicher Referent des Bundesgeschäftsführers der SPD. Nach meinem zweiten Staatsexamen arbeitete ich bei der Treuhandanstalt und ihrer Nachfolgeorganisation (Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben), zunächst als Referent und ab 1995 als Abteilungsleiter; in dieser Funktion war ich zuständig für die Restrukturierung der großen Chemiestandorte der ehemaligen DDR (Buna, Leuna, Bitterfeld). 1998 und 1999 arbeitete ich – in London und Frankfurt – für das amerikanische Energieunternehmen Enron. Seit Anfang 2000 arbeitete ich für die Ruhrgas Aktiengesellschaft in Essen. Dort wurde ich im Jahr 2002 zum Direktor ernannt und war – in verschiedenen Funktionen – für den Internationalen Erdgaseinkauf zuständig. Im Mai 2013 wurde ich als selbstständiger Rechtsanwalt in Düsseldorf zugelassen, bevor ich ein Jahr später in das Amt des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Düsseldorf gewählt wurde.

Was reizt mich am Amt des Oberbürgermeisters?
Es gibt nach meiner Einschätzung wohl kaum eine Funktion mit so vielen Gestaltungsmöglichkeiten wie das Amt des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen.

Man ist einerseits Leiter einer Verwaltung – und damit gewissermaßen Chef eines Unternehmens – mit etwa 10.000 Mitarbeitenden. Als Vorsitzender des Rates ist man an politisch exponierter Stelle Teil der kommunalen Legislative. Gleichzeitig ist der Oberbürgermeister oberster Repräsentant seiner Stadt, was gerade in einer so vielfältigen Metropole wie Düsseldorf eine ganz besonders reizvolle Aufgabe ist. Und schließlich ist der OB auch Chefaufseher über die städtischen Beteiligungsunternehmen, die man in Düsseldorf – mit Flughafen, Messe, Rheinbahn, Stadtwerken und Stadtsparkasse – durch aus als Konzern bezeichnen kann. Anders als in der so genannten „freien Wirtschaft“ ist man insofern allerdings nicht anonymen Kapitalgebern, sondern den Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt verpflichtet, die einem dieses Vermögen treuhänderisch anvertraut haben.

Was macht mir Spaß?
Ganz ehrlich: meine Arbeit; sonst würde ich gewiss nicht so viel Zeit damit verbringen. Aber natürlich habe ich auch Hobbys, die ich mit Leidenschaft betreibe. Ich mache gerne Sport, am liebsten als Läufer, Radfahrer oder Skiläufer. Ein wenig stolz darauf bin ich, dass es mir auch im Amt des Oberbürgermeisters gelungen ist, jedes Jahr zumindest einen Marathon zu absolvieren. Dass ich Spaß am Turnen, namentlich am Radschlagen habe, hat sich wohl auch herumgesprochen.

Seit meiner Kindheit spiele ich Flöte und tue dies bis heute sehr gerne. In letzter Zeit habe ich auch wieder ein paar Flötenstunden genommen und mittlerweile sind meine Töchter auf dem Klavier so fit, dass wir gemeinsam musizieren können.

Was ist mir wichtig?
Am wichtigsten ist mir meine Familie – und dies ist nicht nur eine Politikerphrase, sondern meine ich sehr ernst. Meine Frau ist nicht nur eine – wie ich finde – tolle „First Lady“; sie hat daneben auch noch einen anspruchsvollen (fulltime!) Job, ist eine großartige Mutter und meine wichtigste Ratgeberin. Dafür liebe und bewundere ich sie! Und unsere fünf Töchter sind ein wunderbares Geschenk: Sie fordern uns, sie halten uns jung und manchmal müssen sie uns auch ertragen. Aber eines gilt uneingeschränkt: family first! Wenn die Familie ruft, müssen auch dienstliche Termine zurückstehen. Auch als Oberbürgermeister ist man nicht 24 Stunden am Tag im Dienst, sondern manchmal ganz einfach Familienvater!